saca tus vacaciones del armario

Für

EIN FANTASTISCHER TAG AM SCHWULEN STRAND VON MASPALOMAS

Pedro8

14 November, 2014

 


Wenn ich mir einen richtig schönen Strandtag gönnen will, gehe ich am liebsten zur Gayzone vom Strand von Maspalomas, d.h. der Bereich rund um die Strandbude Nr. 7. Von der ganzen ausgedehnten Strandküste, die von Maspalomas bis Playa del Inglés verläuft, ist ausgerechnet hier der Treffpunkt, wo alle erdenklichen Gay-Cliquen, wie Bears, Daddies und Gym-Rats oder sogar Pups und Twinks, zusammen kommen und sich auf den Strandliegen links und rechts vom Kiosk oder auf ihren Badetüchern auf dem Sand lümmeln und dabei ihre Leiber (und die Köpfe anderer) heiss werden lassen.

Es handelt sich um eine FKK-Zone. Du kannst also getrost ohne Badehose liegen, wenn du nahtlos braun werden willst. Wenn du sie aber lieber anbehalten möchtest, ist es auch nicht weiter schlimm. Niemand wird sich daran stören, außer vielleicht die Lustqual des einen oder anderen Freiers.

Ein Tag am Strand von Maspalomas kann entspannend und spannend zugleich werden, je nachdem, was du am Strand vorhast… und natürlich je nachdem, was die anderen Strandgänger dort vorhaben. Denn es kann durchaus vorkommen, dass ein ruhiger Tag sich ganz urplötzlich in einen verspielten Blickaustausch verwandelt, wenn jemand daher kommt, der dir zusagt, oder wenn du jemandem zusagst… warum denn nicht!

Zur Strandbude Nr. 7 gehe ich manchmal gerne vom Maspalomas-Leuchtturm aus am Strandufer entlang und laufe dabei barfuß durchs seichte Wasser. Du kannst mir glauben, ich beeile mich dabei kein bisschen. Manchmal gehe ich vom Ende der Avenida de Tirajana (die Hauptschlagader von Playa del Inglés) aus über den altbekannte Dünen-Mirador (welcher selbstbewusste Schwule hat etwa noch kein Foto oder Selfie auf diesem Mirador mit dem Meer und den Dünen im Hintergrund geknipst?)

Las Playas de Maspalomas

Wenn man sich um die Mittagszeit auf diesen Pfad begibt, ist es so, als würde man durch die Wüste laufen. Interessant könnte es aber auch werden, im umher wuchernden Tamarisken-Gebüsch abzutauchen. Und wieso? Wegen dem Schatten? Das erzähle ich dir lieber ein andermal.

Wenn du einmal da bist, gehört es sich einfach so, dass du dich erst mal sehen lässt, während du dich nach einem geeigneten Plätzchen umguckst; am Besten eins, wo du dein Revier gut überschauen kannst. Dann das Badetuch hinlegen, nach links und rechts linsen, hier ein kleines Lächeln, da eine Augenbraue hochziehen… und dann machst du dich frei – so frei, wie du möchtest.

Von da an gibt es viele Möglichkeiten: du kannst dich sonnen, am Ufer spazieren, baden gehen, zur Strandbude gehen und dir was zu Trinken holen, an der Bartheke stehen bleiben oder einfach wieder im Gebüsch abtauchen… bis der Tag zu Ende geht.

Zum Abschluss kannst du wieder am Strandufer entlang zum Maspalomas-Leuchtturm zurück schlendern… eine reine Wonne, wenn du nach einem herrlichen Strandtag auch noch einen wunderschönen Sonnenuntergang, vielleicht sogar in netter Begleitung, betrachten kannst.

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